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Utopien aus Holz

In Zeiten einer stetig komplexer werdenden Wirklichkeit wird es immer schwieriger große Projekte umzusetzen. Das ist aber gar nicht das entscheidende Problem. Wir verlernen auch groß zu denken. Utopische Entwürfe als Leuchttürme und Zukunftsvisionen gibt es schon lange nicht mehr. Das, was uns die Industrie als „Zukunft“ verkauft ist zum Großteil veraltet und bei Weitem nicht so innovativ wie es aussieht.

Auch die Architekturwelt verliert sich im Kleinklein. Es wird also wieder Zeit groß zu denken. Ziel der Entwürfe war es, utopische Strukturen zu entwickeln, die in ihrer Nutzung flexibel sind. In Zeiten von Klimawandel und fortschreitender Technisierung liefert der Holzbau eine Basis für eine neue Ästhetik, die sich aus vorfabrizierten Elementen speisen kann. Der Einsatz dieser Materialien wurde untersucht und unser Verständnis von „Schönheit“ erweitert.

Am 26.03.2021 stellen wir unsere utopischen Entwürfe für „ein bisschen andere Holzbauten” vor. Wir freuen uns sehr, dass Maria Conen und Raoul Sigl aus Zürich sich diesen Arbeiten annehmen und sie nach einem Einblick in ihr wunderbares Werk kritisch kommentieren.

Freitag, 26.03.2021 / 10.00 bis 17.00 Uhr / Werkvortrag und Vorstellung von 12 Entwurfsarbeiten / Link zum virtuellen Raum

Fachgebiet Tektonik im Holzbau
Jun. Prof. Max Otto Zitzelsberger