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Isfahaner Exerzierplatz auf dem Schah-Platz im Iran, ein Ausschnitt der Bildtafel eines Entwurfs von Fischer von Erlach aus dem Jahr 1711, gemeinfrei (Quelle: Fischer von Erlach, Johann Bernhard, „Entwurff Einer Historischen Architectur: in Abbildung unterschiedener berühmten Gebäude des Alterthums und fremder Völcker“, Leipzig 1725, Tafel: TA IX.)

Strategische Architektur des Kriegs & Friedens – Schutz, Abgrenzung und Vernetzung in der orientalischen Baukunst

Islamische Architektur
Geschichte und Theorie der Architektur
Dr.-Ing. Parya Memar
Beginn:
03.11.21, 18:00 – 19:30 Uhr (Losverfahren am 27.10.)
Ort:
digital & ggf. mit Vorankündigung im Gebäude 1, Raum 1 – 006
Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der strategischen Architektur des Orients, überwiegend zwischen dem 10. und 17. Jahrhundert. Hierbei liegt der Schwerpunkt vor allem auf Einrichtungen und Bauwerken, welche regional und/oder im Städtebau und in der Architektur zweckdienlich agieren, v.a. Funktionen ermöglichen, wie Schutz bzw. Verteidigung oder Vernetzung sowie Definition des Territoriums bzw. Status. Hierzu werden bspw. Kreuzfahrerburgen (auch bekannt als Festungen von Salladin) und Festungen der Ismailiten bzw. Nizariten (auch bekannt als Assassinen), Militärplätze, Wachtürme, Stadtmauern und -tore sowie Zitadellen bedeutender orientalischer Städte des Spätmittelalters und der Neuzeit,
die Karawansereien an der Seidenstraße sowie Einrichtungen des Postwesens im Orient aufgegriffen.

Im Fokus stehen Regionen wie Anatolien, Syrien, Zentralasien, Persien, Nord- und Ost-Afrika. Behandelt werden hierzu für jede Region charakteristische Beispiele. An die Überblicksvorlesungen schließen sich Referate von Studierenden zu ausgewählten Themen an, die eine detailliertere Beschäftigung mit Einzelfragen des Semesterthemas ermöglichen.

Anmeldung: Bei hoher Nachfrage Auswahl per Losverfahren.