master

Das DAM, Frankfurt am Main

Entwurf
Baukonstruktion II und Entwerfen
Prof. Helmut Kleine-Kraneburg
Dipl.-Ing. Jan-Jakob Schröder
Dipl.-Ing. Tobias Vogel
Beginn:
27.04.22, 12:00
Ort:
Gebäude 1, Raum 1 – 007
Ewiger genauso wie aktueller Anforderungen zum Anlass, widmen wir uns in dem kommenden Semester dem Umbauen, resp. dem Weiterbauen.
Das Schaffen kaum eines Architektens der deutschen Nachkriegsgeschichte ruft mehr Emotionen hervor als jenes von Oswald Mathias Ungers. Seine architektonische Erscheinungsformen lösen bis heute, je nach Betrachter wechselnd, Faszi-
nation oder pure Ablehnung aus. Eine Reihe der von Ungers realisierten Bauten sind in die Jahre gekommen, bedürfen einer
Ertüchtigung und damit einer gedanklichen, einer entwerferischen Beschäftigung. Alles obsolet, oder Ungers umbauen?

Als über die nationalen Grenzen hinaus präsente Institution übernimmt das Deutsche Architektur Museum eine bedeutende Rolle in der Wahrnehmung von architektonischem Erbe und zeitgenössicher
Produkti
Vermittlung, auch auf dem Grundstück zu hebender Potentiale auf. Architekturikone hin- oder her, es soll, es muss also weiter entworfen werden.
Vorstellbar sind sowohl Neuplanungen als auch Revitalisierungen am Bestand. Alle auf dem Grundstück zur Verfügung stehenden Flächen stehen dafür zur Disposition. Die Organisation bzw. das Zusammenspiel der unterschiedlichen Funktionen
des DAM ist komplex - über die reine Erfüllung eines Raumprogramms hinaus sind hierfür wirksame Lösungen zu erarbeiten, Vorstellbare Optionen der Erweiterung betreffen ein Stipendiatenhaus, Räumlichkeiten für Veranstaltungen, Diskussionen,
Vorträge, Feierlichkeiten, usw. Darüber hinaus verfügt das DAM über eine weitreichende Sammlung. Es fehlt die Option eines Schaulagers.