diplom
Eine Rekonstruktion der mathematischen Ordnung der Stadt Bagdad von Al-Mansur, 762. Rekonstruktion von P. Memar nach der Stadt-Skizze von Ahmed Sousa in: Sousa, Ahmed, Atlas von Bagdad, Bagdad 1952, S. 7.

Gesetzmäßigkeiten der orientalischen Baukunst – die Mathematik und Mathematiker der islamischen Architektur

Islamische Architektur
Geschichte und Theorie der Architektur
Dr.-Ing. Parya Memar
Beginn:
28.04.21, 16:30 – 18:00 Uhr (Losverfahren am 21.04.)
Ort:
Digital
Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Mathematik und der orientalischen Baukunst, insbesondre in der Blütezeit des Islam zwischen dem 8. und 13./14. Jahrhundert. Hierbei liegt der Schwerpunkt vor allem auf dem Einfluss der Teilgebiete der Mathematik, wie Algebra, Geometrie, Trigonometrie und Zahlentheorie. Eine wichtige Rolle spielt hierbei ebenso die Bedeutung der Wissenschaftler, etwa al-Chwarizmi, Omar Khayyám oder Ghiyath ad-Din al-Kaschi. Dabei werden ästhetische, technische oder symbolische Verbindungen zur Entstehung der Städte und Bauten sowie zur Entwicklung architektonischer Lösungen in der Baukunst aufgegriffen und erklärt, z.B. Kiel- und Hufeisenbögen, gängige
geometrische Formen in der Fassade und im Grundriss, Trompe und Pendentif sowie Muqarnas. Behandelt werden hierzu für jede Region charakteristische Beispiele. Im Fokus stehen Regionen wie Zentralasien, Persien, Nord- und Ost-Afrika, Andalusien, Anatolien und Indien.

An die Überblicksvorlesungen schließen sich Referate von Studierenden zu ausgewählten Themen an, die eine detailliertere Beschäftigung mit Einzelfragen des Semesterthemas ermöglichen.

Anmeldung erfolgt per Losverfahren über KIS.