BAUKULTUR UND RESILIENZ
Das bauliche Erbe ist ein wichtiges Fundament für eine resiliente Stadt. Die bestehende Stadtstruktur beinhaltet nicht nur graue Energie, sie ist auch Träger von Identität, Gestaltqualität, und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Vor allem bei der Klimaresilienz kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Denkmalpflege, Gestaltvorgaben und Anforderungen für eine zeitgemäße Anpassung des Bestands. Dies wird noch verstärkt durch weitere Resilienzaspekte wie Sicherheit, Schutz, Robustheit. Ziel sollte es sein, Baukultur als Teil der urbanen Resilienz zu verstehen und interdisziplinär zwischen Denkmalpflege, Stadtplanung, Architektur, Landschaftsarchitektur und weiteren Disziplinen zu kooperieren.
Vanessa Ziegler gibt eine Einführung in die Bedeutung baukulturellen Erbes für resiliente Stadtentwicklung. Liubov Apostolova-Sossa stellt Beispiele resilienter Baukultur u.a. aus der Ukraine vor. Anschließend diskutieren wir gemeinsam mit weiteren Gästen, wie Baukultur als resilienzstiftender Faktor ganzheitlich gedacht und praktisch umgesetzt werden kann.
Im Anschluss laden wir herzlich zu unserem Gartenfest mit Getränken und Häppchen ein.
Bitte melden Sie sich bis spätestens 27. Mai unter stadtplanung@ru.rptu.de an!
BAUKULTUR UND RESILIENZ
Die Bedeutung des gebauten Erbes für die urbane Resilienz
Resilienz und baukulturelles Erbe
Vanessa Ziegler, REICHER HAASE ASSOZIIERTE Aachen
Resilient Building Culture
Liubov Apostolova-Sossa, Kyjiv National University of Construction and Architecture (KNUCA)
Podiumsdiskussion
Alirza Mamedov, KNUCA Kyjiv
Anna Kuzyshyn, RPTU Kaiserslautern
Moderation
Prof. Dr. Detlef Kurth, RPTU
Das Kolloquium findet hybrid statt: In Präsenz an der RPTU Kaiserslautern-
Landau (Pfaffenbergstraße 95, Gebäude 1, Raum 01-160, 67663 Kaiserslautern) sowie digital via Zoom. Der Zugangslink wird taggleich auf unserer Website veröffentlicht: ru.rptu.de/fgs/stadtplanung
Die Veranstaltung ist als Fortbildung der Architektenkammer Rheinland-Pfalz anerkannt.
Die Veranstaltung wird unterstützt von der SRL, der DASL und der Architektenkammer Rheinland-Pfalz.